Sellerie-Mayo, Rosenkohlblätter, Denkfett

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Um Weihnachten herum lege ich immer ein wenig Denkfett zu. Am Ende des Jahres gönne  ich mir eine extra Portion Bücher und dazu kommen noch diejenigen unter den Weihnachtsbaum, die ich mir explizit gewünscht habe. Weihnachtsshopping mag ich nicht, das heisst kein Kalorien- und Geldverbrennen für mich, also bleibe ich die meiste Zeit zuhause und sehe zu, wie mein Denken zunimmt. Das Plätzchenbacken gruselt mich schon seit je her, außerdem reicht es mir vollkommen, wenn ich überall die Bilder der ausgestochenen Weihnachtsmänner und Hirsche sehe. Für gewöhnlich sitze ich also in dieser Zeit herum und grübele. Das Übliche halt: Gott, Tod, Rippen-Schwangerschaft. Wenn mein Denken vom Fett platzen würde, würden das schöne Plätzchen werden? Und wenn schon, wer soll sie alle backen?

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Jede Menge Denkfett setzt magere Portionen für den Bauch voraus. Leichtes Essen- fettes Denken. So bereite ich immer weniger Essen zu, ich muss mich auf das Essentielle beschränken. Drei, höchstens vier Zutaten. Hallo Nordic Cuisine, goodbye Schneemann-Kekse. Ich merke schon, dass es nicht mein Körper ist, der eine Diät braucht, sondern mein Denken, bin aber hilfslos. Doch während ich diese schlanke, elegante aber denkfettfördernde Kleinigkeit an meinem Schreibtisch verspeise und dabei Schuldgefühle wegen dieser Sünde habe, erlöst mich die rumänische Schriftstellerin Aglaja Veteranyi jedes Leidens und offenbart mir das Geheimnis, wie man seines Denkfett los wird. Soll auch Euch vom Nutzen sein!

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Einige Tipps für Schlankdenker.
Legen sie ihren Kopf über Nacht in ein Gurkenbad.
Die so eingeweichten Gedanken rausnehmen und das sichtbare Fett entfernen.
Um ein Kilo Denkfett abzubauen, müssen 6000-7000 Gedanken eingeweicht werden.
Denkfett eignet sich nicht zum Braten.
Reduzieren Sie ihren Denkkonsum und stellen Sie auf Lightdenken um.
Gehen Sie Versuchungen aus dem Kopf: Lassen Sie Bücher oder Ähnliches nicht in Reichweite Ihrer Gedanken!
Menschen eignen sich nicht zum Denken. Lassen Sie Ihre Gedanken schlank und begehrenswert und hören Sie auf damit!
Packen Sie Ihr Denkfett in kleine Döschen ein und geben Sie es beim “Amt für Fett-Killer” ab.

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Sellerie-Mayo mit Rosenkohl Blätter 

Dieses Gericht lässt sich als Teil eines Menüs, als Vorspeise oder in der Kombination mit gekochter Hirse als Hauptspeise servieren. Garnieren sie das Gericht mit dem frisch-gehacktem Dill und ein paar Tröpfen Zitronensaft.

Sellerie-Mayonnaise

Zutaten (macht ca 200 g):

1 mittelgroßer Knollensellerie
2 Eigelb
1 dl Olivenöl
1/2 TL Honig
1 TL Salt
1/2 EL weisser Pfeffer
1 TL der Saft einer Zitrone

Zubereitung:

1. Platzieren sie die Sellerieknolle auf einen Backblech und schieben sie es in den vorgeheizten Ofen (200 C). Backen Sie den Sellerie, ca. 45 min. oder bis er weich wird und sich mit einer Gabel einwandfrei durchstechen lässt. Nehmen Sie den Sellerie aus dem Ofen heraus und lassen Sie ihn bei Raumtemperatur kühlen. Gekühlt, den Sellerie schälen und in 2 cm große Stücke schneiden.
2. Geben Sie die Eigelbe in eine Rührschüssel und fügen sie die Hälfte des Öls hinzu. Vermengen Sie alles mit einem Pürierstab. Geben Sie dann die Selleriestücke und die restliche Zutaten hinzu. Pürieren Sie die Zutaten, bis sie eine glatte, mayo-artige Konsistenz bekommen. Wegen der Eigelbe soll die Sellerie-Mayonnaise im Kühlschrank aufbewahrt werden, falls sie nicht gleich verspeist wird.

Rosenkohlblätter

Zutaten:

200 g Rosenkohl, gewaschen und in einzelne Blätter geteilt
1 EL Butter
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

1. In einer Pfanne schmelzen Sie Butter auf mittlerer Temperatur. Sobald die Butter geschmolzen ist, geben Sie die Rosenkohlblätter und den Knoblauch hinein und braten Sie alles nur kurz an, ca. 1 Minute lang, damit die Rosenkohlblätter ihre schöne, knackige Konsistenz beibehalten.

 

 

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